Viele Lehrer, Coaches, Trainer oder Dozenten möchten mit ihren Schülern Rollenspiele machen, weil sich bestimmte Dinge damit gut einüben oder man "falsches" Verhalten (etwa in Verhandlungssituationen) im Rollenspiel gut zeigen lassen. Rollenspiele gelten aber als vorbereitungsintensiv und sind bei Schülern nicht allzu beliebt.
Ein sehr einfache und immer funktionierende Variante ist das Zickzack-Rollenspiel (der Name ist von mir, keine Ahnung, ob das eine offizielle Bezeichnung hat): Man teilt die Schüler in zwei Gruppen, gibt jeder Gruppe eine Identität (beispielsweise "Kunde" und "Verkäufer") und lässt sie die Situation spielen. Der Clou: Jeder Schüler darf bloß einen Satz sprechen, dann ist ein Mitglied der "Gegenseite" dran. Also: A1, B1, A2, B2 und so weiter.
So ergibt sich ein schnelles und spontanes Gespräch, das sich hinterher in der Mitschrift ziemlich "echt" liest.
Autor: anonym
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